Pfarrei Liebfrauen Bielefeld

Geschichtlicher Überblick:

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Das Gebiet der heutigen Pfarrei gehörte in der vorreformatorischen Zeit zur Pfarrei Heepen und zur Pfarrei St. Nikolai Bielefeld. Der Lonnerbach bildete die Grenze.

Im Bereich der Pfarrei St. Jodokus wurde 1906 in Sieker die Seelsorgestelle BMV errichtet. Die im gleichen Jahr erbaute Kapelle mit Wohnung und Schulraum wurde 1956 verkauft und 1974 abgebrochen.

Die Kirche Mariä Namensfest, Liebfrauen, wurde 1934 erbaut. 1936 wurde die Pfarrvikarie m.e.V. errichtet, die 1938 Pfarrei wurde. 1958 wurde die Pfarrei St. Bonifatius von Liebfrauen abgepfarrt, 1961 die Pfarrei St. Meinolf. 1956 wurde die Pfarrvikarie m.e.V. St. Hedwig Heepen errichtet, die 1983 Pfarrei wurde.

KB liegen seit 1935 vor.

Pfarrbezirk (8): liegt in der Stadt Bielefeld, ca. 5115 K.

Wirtschaftsstruktur: überwiegend Wohngebiet, Kleinindustrie, Handel.

Kirchen, Kapellen, Wohn- und sonstige Gebäude:

1. Pfarrkirche Mariä Namensfest (Liebfrauen) (1933/34, renov. 1982/83);
2. Pfarrhaus (1935, renov. 1972) mit Garten;
3. Vikariehaus (1960);
4. Pfarrheim mit Jugendräumen, Wohnungen, Saal und Kindergarten (1953);
5. Gemeinderaum in Sieker (1977);
6. Kindergarten in Sieker (1977);
7. fünf Wohnhäuser (1935);
8. Theod.-Hürth-Heim, Lehrlingsheim und Jugendheimstatt e.V., Eigent.: Kolpingfamilie Bielefeld-Central.

Gottesdienste außerhalb der Pfarrkirche: im Altersheim Wilhelm-Augusta-Stift und in den Städt. Krankenanstalten.

Feste: Patronatsfest Mariä Namen am 12. September, Kirchweihfest am 19. September.

Prozessionen: Fronleichnam Stadtprozession, Palmprozession am Palmsonntag, Bittprozession vor Christi Himmelfahrt.

Wallfahrten: zum Heiligen Kreuz nach Stromberg (Diöz. Münster) am Freitag nach dem Kirchweihfest.

Literatur: 50 Jahre Liebfrauen-Kirche Bielefeld 1934-1984 (1984).

(Texte aus dem Real Schematismus des Erzbistums Paderborn 1988)